Was dürfen Kaninchen täglich essen?
Kaninchen sind auf faserreiche Pflanzenkost spezialisiert. Die Basis bilden jederzeit verfügbares, hochwertiges Heu und – nach langsamer Gewöhnung – frische Gräser sowie vielfältiges blättriges Grün. Wasser muss immer frisch erreichbar sein. Gemüse ergänzt den Speiseplan; Obst, Karottenwurzeln und andere zuckerreiche Futtermittel bleiben kleine Leckerbissen.
Heu & Gräser als Basis
Sie liefern Struktur, beschäftigen lange und unterstützen eine gleichmäßige Verdauung.
Blättrige Vielfalt
Mehrere geeignete Gräser, Kräuter und Blattgemüse rotieren statt täglich nur eine Sorte anzubieten.
Süßes bleibt selten
Obst und süße Wurzeln enthalten viel Zucker. Kleine Stücke reichen vollkommen aus.
Die Futterdatenbank
Ahorn
Sicher bestimmte heimische Ahornarten können in kleinen Mengen angeboten werden.
Antwort öffnenAloe vera
Aloe vera ist für Kaninchen giftig und kann starke Verdauungsbeschwerden auslösen.
Antwort öffnenAlpenveilchen
Alpenveilchen sind giftig, besonders die Knollen.
Antwort öffnenAmaryllis
Amaryllis ist giftig, besonders die Zwiebel.
Antwort öffnenAnanas
Ananas ist zucker- und säurereich und nur als seltene kleine Leckerei geeignet.
Antwort öffnenApfel
Apfel ist wegen seines Zuckergehalts nur als kleine Leckerei geeignet.
Antwort öffnenApfelbaum
Ungespritzte Apfelzweige und -blätter sind gut zum Knabbern geeignet.
Antwort öffnenAubergine
Auberginen und ihre Pflanzenteile werden für Kaninchen nicht empfohlen.
Antwort öffnenAvocado
Avocado ist für Kaninchen potenziell giftig und zudem sehr fettreich.
Antwort öffnenAzalee
Azaleen gehören zu den Rhododendren und sind für Kaninchen giftig.
Antwort öffnenBambus
Ungespritzte echte Bambusarten sind als strukturreiche Abwechslung geeignet.
Antwort öffnenBanane
Banane ist sehr zucker- und stärkereich und gehört nur selten in winzigen Mengen auf den Speiseplan.
Antwort öffnenBärlauch
Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen und sollte Kaninchen nicht angeboten werden.
Antwort öffnenBasilikum
Basilikum ist ein geeignetes Küchenkraut für eine abwechslungsreiche Frischfutterration.
Antwort öffnenBirke
Birkenzweige und -blätter sind in abwechslungsreicher Mischung geeignet.
Antwort öffnenBirnbaum
Ungespritzte Birnenzweige und -blätter sind geeignetes Nagematerial.
Antwort öffnenBirne
Birne ist zuckerreich und nur in kleinen Mengen geeignet.
Antwort öffnenBlumenkohl
Blumenkohl einschließlich der Blätter ist in kleinen Mengen geeignet.
Antwort öffnenBohnen
Rohe Bohnen enthalten problematische Inhaltsstoffe und dürfen nicht verfüttert werden.
Antwort öffnenBreitwegerich
Breitwegerich ist gut verträglich und für abwechslungsreiches Grünfutter geeignet.
Antwort öffnenBrennnessel
Brennnesseln sind nährstoffreich und geeignet, wenn die Brennhaare abgewelkt oder getrocknet sind.
Antwort öffnenBrokkoli
Brokkoli ist geeignet, kann bei empfindlichen Kaninchen in größeren Mengen aber Verdauungsbeschwerden fördern.
Antwort öffnenBrombeere
Brombeeren sind zuckerreiche Leckerbissen; Blätter und Triebe sind geeigneter.
Antwort öffnenBrot
Brot nutzt die Zähne nicht sinnvoll ab und liefert zu viel Stärke und Salz.
Antwort öffnenBuche
Zweige und Blätter der Rotbuche sind als abwechslungsreiches Nagematerial geeignet.
Antwort öffnenBuchsbaum
Buchsbaum ist giftig und darf nicht ins Gehege oder Futter gelangen.
Antwort öffnenChicorée
Chicorée ist ein geeignetes, leicht bitteres Blattgemüse.
Antwort öffnenDeutsches Weidelgras
Weidelgras ist grundsätzlich fressbar, sollte aber nicht die einzige Grasart sein.
Antwort öffnenDill
Dill ist ein gut geeignetes, aromatisches Kraut.
Antwort öffnenDrachenbaum
Drachenbäume sind für Kaninchen ungeeignet und potenziell giftig.
Antwort öffnenEfeu
Efeu ist für Kaninchen giftig und darf nicht erreichbar sein.
Antwort öffnenEibe
Eibe ist hochgiftig und bereits kleine Mengen können lebensgefährlich sein.
Antwort öffnenEiche
Eicheln und Eichenlaub enthalten viele Gerbstoffe und werden als Futter nicht empfohlen.
Antwort öffnenEier
Eier sind tierische Lebensmittel und für pflanzenfressende Kaninchen ungeeignet.
Antwort öffnenEisbergsalat
Eisbergsalat ist sehr wasserreich und nährstoffarm und wird für Kaninchen nicht empfohlen.
Antwort öffnenEisenhut
Eisenhut zählt zu den giftigsten Gartenpflanzen und ist lebensgefährlich.
Antwort öffnenEndivie
Endivie ist ein strukturreicher, geeigneter Salat.
Antwort öffnenErbsen
Frische Zuckererbsenschoten sind in kleinen Mengen geeignet; trockene Erbsen und Erbsenflocken sind zu stärkehaltig.
Antwort öffnenErdbeere
Erdbeeren sind als kleine, gelegentliche Leckerei geeignet; das ungespritzte Grün ist ebenfalls fressbar.
Antwort öffnenFeldsalat
Feldsalat ist geeignet, sollte aber wie jedes Blattgrün abwechslungsreich kombiniert werden.
Antwort öffnenFenchel
Fenchel ist mit Knolle und Grün gut geeignet.
Antwort öffnenFichte
Sicher bestimmte, unbehandelte Fichtenzweige können gelegentlich als aromatisches Nagematerial dienen.
Antwort öffnenFicus
Ficus-Arten enthalten reizenden Milchsaft und sind für Kaninchen giftig.
Antwort öffnenFingerhut
Fingerhut enthält starke Herzglykoside und ist hochgiftig.
Antwort öffnenFleisch
Fleisch und Wurst sind für Pflanzenfresser ungeeignet.
Antwort öffnenFrisches Gras
Frisches Wiesengras ist ein natürliches, rohfaserreiches Hauptfutter.
Antwort öffnenFriséesalat
Frisée ist ein geeigneter, strukturreicher Blattsalat.
Antwort öffnenGänseblümchen
Gänseblümchen sind als kleiner Bestandteil der Wiesenration geeignet.
Antwort öffnenGefleckter Schierling
Gefleckter Schierling ist hochgiftig und kann tödliche Vergiftungen verursachen.
Antwort öffnenGetreide
Getreide ist stärke- und energiereich und für die normale Ernährung gesunder Kaninchen nicht nötig.
Antwort öffnenGiersch
Giersch ist ein geeignetes und vielerorts reichlich verfügbares Wildkraut.
Antwort öffnenGoldregen
Goldregen ist hochgiftig und darf nicht in Reichweite von Kaninchen stehen.
Antwort öffnenGrünkohl
Grünkohl ist nährstoff- und calciumreich und sollte nur einen Teil der Rotation bilden.
Antwort öffnenGrünlilie
Auch wenn Grünlilien oft als wenig problematisch gelten, sind Zimmerpflanzen kein kontrolliertes Kaninchenfutter.
Antwort öffnenGurke
Gurke ist ungiftig und wasserreich, liefert aber wenig Rohfaser.
Antwort öffnenHaferflocken
Haferflocken sind sehr energiereich und kein geeigneter Alltagssnack für gesunde Kaninchen.
Antwort öffnenHainbuche
Hainbuchenzweige und -blätter sind geeignet.
Antwort öffnenHasel
Haselzweige und -blätter sind sehr gut als Nage- und Frischfutter geeignet.
Antwort öffnenHeidelbeere
Heidelbeeren sind in kleinen Mengen als gelegentliche Leckerei geeignet.
Antwort öffnenHerbstzeitlose
Herbstzeitlose ist hochgiftig und darf weder frisch noch im Heu gefressen werden.
Antwort öffnenHeu
Gutes, duftendes und staubarmes Wiesenheu gehört rund um die Uhr zur Grundversorgung.
Antwort öffnenHibiskus
Ungespritzter Hibiskus beziehungsweise Eibisch ist als Pflanzenfutter geeignet.
Antwort öffnenHimbeere
Himbeerfrüchte sind eine süße Leckerei; Blätter und junge Zweige sind besser für die regelmäßige Abwechslung.
Antwort öffnenHolunder
Rohe Holunderpflanzenteile und unreife Früchte enthalten problematische Inhaltsstoffe.
Antwort öffnenHonig
Honig besteht überwiegend aus Zucker und ist kein geeignetes Kaninchenfutter.
Antwort öffnenHonigmelone
Honig- und Cantaloupemelonen sind süß und nur in kleinen Mengen geeignet.
Antwort öffnenHortensie
Hortensien enthalten problematische Giftstoffe und sind kein Kaninchenfutter.
Antwort öffnenHuflattich
Huflattich enthält Pyrrolizidinalkaloide und sollte vorsorglich nicht verfüttert werden.
Antwort öffnenJakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut ist leberschädigend und bleibt auch getrocknet im Heu giftig.
Antwort öffnenJoghurt-Drops
Joghurt-Drops enthalten Zucker und Milchbestandteile und passen nicht zur Pflanzenfresser-Verdauung.
Antwort öffnenJohannisbeere
Johannisbeeren sind als gelegentliche kleine Fruchtportion geeignet.
Antwort öffnenKamille
Echte Kamille ist in kleinen Mengen als Kräuterbestandteil geeignet.
Antwort öffnenKaninchenmüsli
Bunte Müslimischungen fördern selektives Fressen und sind häufig zu stärke- und energiereich.
Antwort öffnenKapuzinerkresse
Kapuzinerkresse ist fressbar, aber scharf-aromatisch und nur als kleine Beigabe sinnvoll.
Antwort öffnenKarotte
Karottenwurzeln sind zuckerreich und nur als kleine Leckerei geeignet; das Grün ist die bessere Wahl.
Antwort öffnenKartoffel
Kartoffeln und besonders Keime, Augen und grüne Pflanzenteile sind für Kaninchen ungeeignet und potenziell giftig.
Antwort öffnenKiefer
Unbehandelte Kiefernzweige sind gelegentlich als Nagematerial möglich.
Antwort öffnenKirsche
Entsteintes Kirschfruchtfleisch ist als seltene Leckerei möglich; andere Pflanzenteile nicht verfüttern.
Antwort öffnenKiwi
Kiwi ist zucker- und säurehaltig und sollte nur selten in kleinen Mengen gefüttert werden.
Antwort öffnenKnabberstangen
Knabberstangen enthalten oft Getreide, Zucker, Honig oder Saaten und sind ungeeignet.
Antwort öffnenKnaulgras
Knaulgras ist ein verbreitetes, gut geeignetes Wiesen- und Heugras.
Antwort öffnenKnoblauch
Knoblauch gehört zu den Lauchgewächsen und ist für Kaninchen ungeeignet.
Antwort öffnenKnollensellerie
Knollensellerie ist geeignet, aber als Knollengemüse nur ergänzend sinnvoll.
Antwort öffnenKohlrabi
Kohlrabiblätter sind besser geeignet als die energiereichere Knolle; beides langsam anfüttern.
Antwort öffnenKopfsalat
Kopfsalat ist fressbar, aber wasserreich und weniger strukturreich als viele Bittersalate.
Antwort öffnenKoriander
Koriandergrün ist für Kaninchen geeignet.
Antwort öffnenKresse
Kresse ist aromatisch und in kleinen Mengen geeignet.
Antwort öffnenKürbis
Speisekürbis ist roh in kleinen Mengen geeignet.
Antwort öffnenLauch
Lauch und Frühlingszwiebeln sollten Kaninchen nicht fressen.
Antwort öffnenLavendel
Lavendel ist stark aromatisch und eignet sich nur in kleinen Mengen.
Antwort öffnenLieschgras
Lieschgras ist rohfaserreich und eignet sich frisch oder als Heu sehr gut.
Antwort öffnenLinde
Lindenzweige, Blätter und Blüten sind geeignetes Pflanzenfutter.
Antwort öffnenLöwenzahn
Löwenzahn ist ein beliebtes, geeignetes Wildkraut und kann vollständig verfüttert werden.
Antwort öffnenLuzerne
Luzerne ist calcium- und eiweißreich; für gesunde erwachsene Kaninchen nur begrenzt geeignet.
Antwort öffnenMaiglöckchen
Maiglöckchen ist hochgiftig und darf keinesfalls gefressen werden.
Antwort öffnenMais
Maiskörner sind stärkehaltig; getrocknete Körner können zusätzlich problematische Verstopfungen begünstigen.
Antwort öffnenMalve
Malven sind milde, geeignete Wildkräuter.
Antwort öffnenMandarine
Mandarinen sind sauer und zuckerreich und nur als seltene kleine Leckerei geeignet.
Antwort öffnenMango
Mango ist sehr süß und eignet sich nur als seltene Leckerei.
Antwort öffnenMangold
Mangold wird wegen seines Oxalatgehalts und möglicher Verdauungsbelastung nicht empfohlen.
Antwort öffnenMilchprodukte
Kaninchen sind Pflanzenfresser; Milchprodukte passen nicht zu ihrer Verdauung.
Antwort öffnenMinze
Minze ist als aromatischer Bestandteil einer vielfältigen Grünfütterung geeignet.
Antwort öffnenMistel
Mistel ist für Kaninchen giftig.
Antwort öffnenMöhrengrün
Möhrengrün ist blättrig und deutlich besser als die zuckerreiche Wurzel geeignet.
Antwort öffnenMonstera
Monstera enthält reizende Calciumoxalat-Kristalle und ist giftig.
Antwort öffnenNarzisse
Narzissen sind giftig, besonders die Zwiebeln.
Antwort öffnenNüsse
Nüsse sind sehr fett- und energiereich und gehören nicht in die normale Kaninchenernährung.
Antwort öffnenOleander
Oleander ist hochgiftig und kann schwere Herzprobleme verursachen.
Antwort öffnenOrange
Orange ist sauer und zuckerreich; wenn überhaupt, nur selten und sehr wenig.
Antwort öffnenOregano
Oregano beziehungsweise Dost ist für Kaninchen geeignet.
Antwort öffnenPalmfarn
Palmfarn ist hochgiftig und darf nicht in Reichweite von Kaninchen stehen.
Antwort öffnenPaprika
Das Fruchtfleisch milder Paprika ist in kleinen Mengen geeignet.
Antwort öffnenPastinake
Pastinaken sind energiereiche Wurzeln und nur als kleine Ergänzung geeignet.
Antwort öffnenPellets
Hochwertige, einheitliche, rohfaserreiche Pellets können ergänzen, dürfen Heu und Grünfutter aber nicht verdrängen.
Antwort öffnenPetersilie
Petersilie ist geeignet, aber calciumreich und sollte mit anderen Kräutern rotieren.
Antwort öffnenPfirsich
Reifes Pfirsichfruchtfleisch ist in kleinen Mengen möglich; Kern und Pflanzenteile sind tabu.
Antwort öffnenPflaume
Pflaumenfruchtfleisch ist zuckerreich und nur selten geeignet; Kern, Zweige, Rinde und Blätter nicht füttern.
Antwort öffnenPhilodendron
Philodendron enthält reizende Calciumoxalat-Kristalle und ist giftig.
Antwort öffnenQuecke
Quecke kann frisch als Teil einer abwechslungsreichen Wiesenmischung gefüttert werden.
Antwort öffnenRadicchio
Radicchio ist als bitterstoffreiches Blattgrün gut geeignet.
Antwort öffnenRadieschen
Das Grün von Radieschen ist geeigneter als die scharfe Knolle.
Antwort öffnenRasenschnitt
Rasenschnitt aus dem Fangkorb verdirbt und gärt schnell und gehört nicht ins Kaninchenfutter.
Antwort öffnenRhabarber
Rhabarber, besonders die Blätter, enthält viel Oxalsäure und ist für Kaninchen ungeeignet bis giftig.
Antwort öffnenRhododendron
Rhododendron ist für Kaninchen giftig.
Antwort öffnenRingelblume
Ringelblumen sind als Blüten- und Blattbeigabe geeignet.
Antwort öffnenRomanasalat
Romanasalat ist ein geeignetes Blattgrün für abwechslungsreiche Frischfutterrationen.
Antwort öffnenRose
Ungespritzte Rosenblätter, Blüten und Zweige sind geeignet.
Antwort öffnenRosenkohl
Rosenkohl ist in kleinen Mengen geeignet, kann aber Verdauungsbeschwerden verursachen.
Antwort öffnenRosmarin
Rosmarin ist stark aromatisch und nur in kleinen Mengen sinnvoll.
Antwort öffnenRosskastanie
Rosskastanien und andere Pflanzenteile enthalten reizende beziehungsweise giftige Stoffe.
Antwort öffnenRote Bete
Rote Bete ist zucker- und oxalatreicher als Blattgrün und gehört nur selten in kleine Portionen.
Antwort öffnenRotklee
Rotklee ist fressbar, aber eiweißreich und sollte nur einen kleinen Teil der Mischung ausmachen.
Antwort öffnenRucola
Rucola ist ein geeignetes, aromatisches Blattgrün.
Antwort öffnenSalbei
Salbei ist stark aromatisch und eignet sich als kleine Ergänzung.
Antwort öffnenSauerampfer
Sauerampfer enthält Oxalsäure und eignet sich nur als kleiner Bestandteil einer großen Vielfalt.
Antwort öffnenSchafgarbe
Schafgarbe eignet sich in einer vielfältigen Wiesenmischung.
Antwort öffnenScharfer Hahnenfuß
Frischer Hahnenfuß enthält reizende Giftstoffe und gehört nicht in die Futterration.
Antwort öffnenSchnittlauch
Schnittlauch gehört zu den Lauchgewächsen und sollte nicht verfüttert werden.
Antwort öffnenSchokolade
Schokolade und Kakao sind für Kaninchen giftig.
Antwort öffnenSonnenblume
Ungespritzte Sonnenblumenpflanzen sind geeignet; die fettreichen Kerne nur sehr sparsam.
Antwort öffnenSonnenblumenkerne
Sonnenblumenkerne sind sehr fettreich und für gesunde Kaninchen kein geeigneter Alltagssnack.
Antwort öffnenSpinat
Spinat ist fressbar, enthält aber viel Oxalat und sollte nur selten in der Rotation vorkommen.
Antwort öffnenSpitzwegerich
Spitzwegerich ist ein gut geeignetes, rohfaserreiches Wildkraut.
Antwort öffnenStangensellerie
Stangensellerie einschließlich der Blätter ist geeignet.
Antwort öffnenTaubnessel
Taubnesseln sind geeignete Wildkräuter und brennen nicht.
Antwort öffnenThymian
Thymian kann in kleinen Kräuterportionen angeboten werden.
Antwort öffnenTomate
Nur vollreifes Tomatenfruchtfleisch ist in kleinen Mengen geeignet; Grünteile sind tabu.
Antwort öffnenTopinambur
Topinamburblätter sind gut geeignet, die energiereiche Knolle nur sparsam.
Antwort öffnenTulpe
Tulpen sind ungeeignet und besonders in der Zwiebel giftig.
Antwort öffnenVogelmiere
Vogelmiere ist ein mildes, geeignetes Wildkraut.
Antwort öffnenWalnussbaum
Walnusszweige und -blätter sind stark gerbstoffhaltig und kein empfohlenes Kaninchenfutter.
Antwort öffnenWassermelone
Wassermelone ist wasser- und zuckerreich und nur als kleine Sommerleckerei geeignet.
Antwort öffnenWeide
Weidenzweige und -blätter sind geeignetes Nagematerial.
Antwort öffnenWeihnachtsstern
Weihnachtsstern enthält reizenden Milchsaft und ist giftig.
Antwort öffnenWeintraube
Weintrauben enthalten viel Zucker und sollten nur sehr selten angeboten werden.
Antwort öffnenWeißklee
Weißklee ist geeignet, sollte wegen seines Nährstoffgehalts aber nur ergänzen.
Antwort öffnenWiesenfuchsschwanz
Wiesenfuchsschwanz ist ein geeignetes heimisches Futtergras.
Antwort öffnenWiesenrispengras
Wiesenrispengras ist ein geeignetes Futtergras für abwechslungsreiche Wiesenrationen.
Antwort öffnenWilde Möhre
Sicher bestimmte Wilde Möhre ist ein geeignetes Wiesenfutter.
Antwort öffnenWirsing
Wirsing ist fressbar, sollte aber langsam angefüttert und begrenzt werden.
Antwort öffnenWolfsmilch
Wolfsmilchgewächse enthalten reizenden Milchsaft und sind giftig.
Antwort öffnenZitronenmelisse
Zitronenmelisse ist ein geeignetes Küchenkraut.
Antwort öffnenZucchini
Nicht bittere Zucchini und ihre Blüten sind in gemischten Portionen geeignet.
Antwort öffnenZucker & Süßigkeiten
Zuckerhaltige Lebensmittel stören eine rohfaserbasierte Ernährung und gehören nicht ins Kaninchenfutter.
Antwort öffnenZwiebel
Zwiebeln gehören zu den Lauchgewächsen und sind für Kaninchen ungeeignet.
Antwort öffnenNeues Futter langsam anfüttern
Die Mikroorganismen im Blinddarm reagieren empfindlich auf abrupte Änderungen. Führe deshalb immer nur eine neue Sorte in einer kleinen Menge ein und beobachte Appetit, Verhalten und Kot. Bleibt alles unauffällig, kannst du den Anteil über mehrere Tage steigern. Das ist besonders wichtig nach einer winterlichen Heufütterung, bevor wieder viel frisches Wiesengrün angeboten wird.
Nur sammeln, was du sicher erkennst
Unbekannte Pflanzen bleiben stehen. Sammle nicht an viel befahrenen Straßen, gedüngten oder gespritzten Flächen und nicht dort, wo viele Hunde laufen. Frisches Grün sollte sauber, trocken und frei von Schimmel sein. Rasenschnitt aus dem Mäher ist ungeeignet, weil das gequetschte, warme Gras schnell gärt. Einzelne giftige Pflanzen können auch im getrockneten Heu gefährlich bleiben.
Karotten, Brot und Trockenfutter
„Kaninchen brauchen täglich Karotten.“
Nein. Die Wurzel enthält vergleichsweise viel Zucker. Möhrengrün und anderes Blattgrün passen besser in den Alltag.
„Hartes Brot nutzt die Zähne ab.“
Nein. Brot wird im Maul schnell weich, liefert Stärke und ersetzt weder Heu noch Zweige.
„Buntes Müsli ist vollwertig.“
Die Tiere wählen oft energiereiche Bestandteile aus. Das kann die Ration unausgewogen machen und die Heuaufnahme verringern.
Häufige Fragen zur Kaninchenernährung
Wie viel Frischfutter brauchen Kaninchen?
Es gibt keine für jedes Tier identische Grammzahl. Entscheidend sind Größe, Alter, Gesundheitszustand, Aktivität und bisherige Fütterung. Der Schwerpunkt sollte auf vielfältigem blättrigem Grün liegen; neue Mengen werden langsam aufgebaut. Heu und frisches Wasser bleiben frei verfügbar.
Dürfen Kaninchen jeden Tag Obst essen?
Nein. Obst ist zuckerreich und sollte höchstens gelegentlich in sehr kleinen Mengen gefüttert werden. Für tägliche Vielfalt eignen sich Gräser, Wildkräuter und geeignete Blattsalate besser.
Welcher Salat ist für Kaninchen geeignet?
Gut geeignet sind zum Beispiel Romanasalat, Endivie, Chicorée, Radicchio und Frisée. Eisbergsalat ist nährstoffarm und wird nicht empfohlen. Salate immer waschen und mit anderen Blattgrünsorten kombinieren.
Dürfen Kaninchen nasses Gras essen?
Regen- oder waschnasses, frisches Grün ist nicht grundsätzlich schädlich. Problematisch sind verdorbenes, warm gewordenes oder gärendes Grün und abrupte große Futterumstellungen.
Was tun, wenn mein Kaninchen etwas Giftiges gefressen hat?
Sofort eine Tierarztpraxis oder einen tierärztlichen Notdienst kontaktieren. Pflanze, Futterrest oder Verpackung sichern, Zeitpunkt und mögliche Menge notieren und keine Hausmittel verabreichen.


